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Ostertrainingslager in Ungarn

16.03.2008-22.03.2008

Die Anreise: Mit dem Zug nach Ungarn

Um 08.00 Uhr trafen wir uns am Fürstenfeldbrucker Bahnhof. Der Gerd fuhr mit allen Koffern im Auto nach Ungarn. Mit der S-Bahn fuhren wir an den Münchner Hauptbahnhof. Wir stiegen um und fuhren mit dem Zug um 09.27 Uhr los.

AB NACH UNGARN!

Die ganze Zeit redeten, spielten und aßen wir viel. Dann kamen wir endlich nach 8 Stunden Fahrt im Bahnhof von Budapest an. Doch wir mussten noch eineinhalb Stunden mit zwei Kleinbussen fahren. Einem Schwimmer wurde es nach einer Weile übel und er übergab sich. Wir hielten an einer Tankstelle und Jana musste alles aufwischen. Ungefähr um 20.00 Uhr kamen wir im Hotel an. Doch wir stellten schnell fest, dass es ein Altenheim war!

Der Tag war lang und hart, aber sehr lustig!

Das Schwimmtraining der 1.Mannschaft

Gerds Training war abwechslungsreich und seine Serien waren lang, aber vergingen schnell. Wir schwammen sehr viel mit Flossen und Paddles, aber eher weniger mit Pull-Kick. Wir sind mit den Paddles nicht nur Kraul, sondern alle Lagen geschwommen. Morgens war das Training tötend, abends hatten wir nur eine Stunde anstrengendes Training, die zweite Stunde war etwas gechillter mit Staffel und 200 Kraul Tests. Wir hatten großes Glück mit Krankheiten, denn das gesamte Training über saß niemand draußen. An einem Abend hatten wir das beste Training überhaupt, da wir 1 Stunde lang nur einschwammen. Nach jedem Training waren wir furchtbar tot, aber glücklich darüber, dass erneut ein Training geschafft war. Wir erholten uns allerdings recht schnell, da es immer etwas leckeres zum Essen gab.

Das Essen in Ungarn

Auf das Essen im Trainingslager Ungarn waren schon alle im Vorfeld gespannt. Im Großen und Ganzen waren die Speisen wirklich in Ordnung, wenn auch nicht sehr abwechslungsreich. Klarer Favorit des Kochs im Ungarischen Füzfö waren auf jeden Fall Fleisch und Pommes, denn diese Leckereien kamen mindestens einmal am Tag auf den Tisch der hungrigen Schwimmer. Vorspeisen waren jedes Mal Salat oder Suppe. Leider konnte man nie den Geschmack aller Fürstenfeldbrucker treffen, denn einigen verwöhnten Wasserratten schmeckte es (fast) nie. An den übrig gebliebenen Speisen erfreuten sich Daniel und Philipp sehr – diese haben sich in der Trainingswoche als Assgeier bzw. Mülleimer auf zwei Beinen erwiesen. Sehr zufriedenstellend war auch das Frühstücksbuffet. Hier fehlte es wirklich an fast nichts, Käse, Rühreier, Wurst, Marmelade, Cornflakes … der Tisch war reichlich gedeckt. Dani und Jana freuten sich auch besonders über die morgendliche „Gemüseplatte“ mit Paprika, Gurke und Tomate. Sehr bemerkenswert und amüsant war der Kampf um den hypermodernen Kaffeeautomaten, der den Durst der Jugendlichen mit Cappuccino, Kaffee und Kakao löschte. Der Andrang war groß und die Kids hatten Angst nichts zu bekommen obwohl ständig nachgefühlt wurde. Daher kamen wir uns teilweise vor wie im 2.Weltkrieg – ähnlich lief es auch mit bestimmten Wurst und Käsesorten ab.

Im Restaurant gab es ein paar Aktionen, die sich bereits nach dem 1.Essen erfolgreich eingebürgert haben. Beispielsweise der tägliche Streifzug von Daniel und Philipp auf die Toilette. Da man die Türen nicht abschließen konnte, wurden von nahezu jedem lustige Fotos „auf der Schüssel“ geschossen. Daniel wurde sowieso nie langweilig, er erfreute sich besonders an seinem neuen Freund neben dem Stuhl in der Ecke – der Kleiderständer. Dieser ließ sich kippen, drehen, betüdeln und ja – sogar auseinander bauen. Daniel ist ja ein richtiger Handwerker und total kreativ. Beim nächsten Umzug werden wir das berücksichtigen und ihn einladen ;)

Wie ihr gelesen habt, war das Essen nicht nur Mittel zum Zweck sondern sogar ein richtiges Erlebnis.

Bericht über das Training der Gruppe 2

Beim Training bei der Dani waren 10 Schwimmer und Schwimmerinnen in der Mannschaft. Da wir jeden Tag zwischen 4 und 4,8 Kilometer geschwommen sind, war das Training angemessen bis anstrengend. Ab und zu haben im Training auch Schwimmer gefehlt. Da wir nicht so oft mit Paddles und Flossen geschwommen sind, sind für öfter mit Pull-Kick Arme und Beine geschwommen. Da wir oft lange Strecken und wenig Pausen hatten, sind wir meist danach 100 bis 200m locker geschwommen. Am Schluss sind wir an zwei Abenden 200m Test und an einem Abend eine Staffel geschwommen. Das fanden manche gut und manche nicht ganz so gut.

Die Unterkunft – das Altersheimhotel

Als wir ankamen waren wir entsetzt, da unsere Unterkunft ein Altersheim war. Wir bekamen unsere Schlüssel und bemerkten, dass unsere Zimmer alle im 3. Stock waren. Zum Glück gab es einen Aufzug, womit wir unsere Koffer hochfuhren. Nachdem wir die Zimmer aufgeschlossen hatten, kam uns erst einmal ein Schwall von Wärme entgegen, weil die Heizungen ständig am Laufen waren. Schließlich kam Gerd mit seinem Werkzeug und stellte sie aus.

Die vierer Zimmer bestanden aus einem Flur, einem Bad und zwei Doppelzimmer, die mit einem Durchgangsbogen verbunden waren. Leider gab es zwischen Bad und Zimmer keine Tür sondern nur einen Schiebevorhang, den man mit Magneten am gegenüberliegenden Türrahmen befestigen konnte. Außerdem gab es in den Zimmern noch einen Fernseher und einen Kühlschrank. Im Bad waren keine Fenster, sondern nur eine stinkende Lüftung, die sehr laut war. Die Sofas, die Betten darstellten, waren zum größten Teil so hart wie der Boden. Die Wand war nicht wirklich weiß, da Kofferdeckel, dunkle Socken und Jeans abfärbten und so schwarze Striche an der Wand hinterließen.

Unsere Zimmerschlüssel mussten wir nach jedem Verlassen des Zimmers an der Rezeption abgeben. Man musste aufpassen, dass man sich nicht aussperrt, da die Tür nur von innen ohne Schlüssel zu öffnen war. Ein Zimmer (wir wollen keine Namen nennen) hat es sogar geschafft sich 3-mal auszusperren!!

Zum Essen und zum Schwimmen mussten wir einen fünf minütigen Fußmarsch hinter uns bringen, da es nicht in der Unterkunft selber war. Am Ende war es doch nicht so schlimm wie wir am Anfang gedacht haben.

Das Trockentraining

Dienstag Morgen um 07.00 Uhr in Ungarn. Da trifft man auf Busfahrer, Mechaniker und eine kleine Gruppe Läufer in der Stadt Balatonfüzfö. Das waren wir, die Trainingsgruppen der Wasserratten Fürstenfeldbruck, die mit dem Gerd zu einer Stunde täglichem Joggen verdonnert wurden. Nach einer kurzen Runde kamen wir zu einem Sportplatz auf dem wir immer ein paar Spiele wie Staffeln, die sehr lustig waren, spielten. Nach ca. einer halben Stunde Spiele und anderen Dingen wie in Gruppen von einer Ecke des Sportplatzes in die andere laufen und Treppen laufen, dehnten wir uns noch kurz um uns danach auf den anstrengenden Heimweg zu machen. Da das Joggen am Montag wegen dem schlechten Wetter leider ausfallen musste ging es erst am Dienstag so richtig los. Nach ein paar Staffeln liefen wir wieder nach Hause um von dort total tot ins Schwimmtraining zu gehen. Am Mittwoch mussten wir schon wieder um 06.30 Uhr aufstehen um uns dieselbe Prozedur noch einmal anzutun. Dies mussten wir auch noch am Donnerstag und am Freitag um dann froh zu sein, dass das letzte Trockentraining endlich überstanden war.

Die Heimfahrt

Um 10.30 Uhr fuhren wir vom Hotel weg. Wir kamen um 12 Uhr am Bahnhof von Budapest an. Dann warteten wir auf die andere Reiseleitung, die uns zu unserem Zug führte. Der Zug fuhr um 13.10 Uhr ab und wir machten es uns gemütlich. Dani und Jana sangen wieder die ganze Zeit und hörten Musik. Es war leiser als beim ersten Mal im Zug, denn alle waren müde von dem anstrengenden Schwimmtraining der Woche, doch trotzdem fraßen wir uns voll.

Um ungefähr 20.30 Uhr kamen wir am Hauptbahnhof München an, wo wir von Martina und Maxi mit frischen Brezen empfangen wurden. Dann fuhren wir noch ungefähr eine halbe Stunde mit der S-Bahn, bis wir endlich in FFB ankamen. Am Bahnhof wartete schon der Gerd um uns die Koffer zu geben.

ENDLICH DA!

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