Große Rechnung in kleinem Becken
| 12.01.2008 |
Im Süddeutschen Pokal treffen die Fürstenfeldbrucker Wasserballer am Wochenende auf einen höherklassigen Gegner. Am Samstag ist in Ingolstadt, der SV Wasserfreunde Fulda, eine Mannschaft die in der zweiten Bundesliga spielt, zu Gast.
Derzeit steht Fulda in der zweiten Bundesliga auf dem Vorletzten Tabellenplatz, eine Tatsache, die man in Fürstenfeldbruck nicht überbewerten will. „Fulda hat mehrere Spiele gegen gute Mannschaften nur knapp verloren“ weiß Wara Kapitän Thorsten Schulz. Trainer Viktor Sandor erinnert sich an gemeinsame Regionalliga Zeiten vor fünf Jahren:„Da haben wir uns von denen immer ziemliche Klatschen abgeholt“.
Der Wasserratten Trainer hofft auf die speziellen Gesetze eines Pokalwettbewerbs. „Im Pokal ist immer alles möglich. Letztes Jahr haben wir ja auch gegen Frankfurt aus der zweiten Liga gewonnen, also warum nicht?“ Trotzdem ist Fulda der klare Favorit für das Spiel. Für seine Mannschaft gehe es in erster Linie darum, ein gutes Spiel zu machen und viel Leidenschaft und Einsatzwillen zu zeigen.
Thorsten Schulz hat sich das fest vorgenommen. Er hat noch eine alte Rechnung mit Fulda offen: „Als wir da letztes Mal angetreten sind, waren wir nur zu acht angereist und haben uns schon auf ein schwieriges Spiel eingestellt. Da haben die uns plötzlich vor dem Anpfiff noch aus dem Becken geholt und die Wand von 25m auf 30m Spielfeldlänge (30m ist die offiziell vorgeschriebene Spielfeldlänge beim Wasserball) verschoben. Das hat richtig weh getan“ fügt der Wasserratten Mannschaftskapitän augenzwinkernd hinzu.
Egal wie das Spiel ausgeht. Eins steht schon vorher fest: In Ingolstadt wird das Becken nicht verlängert!
SVFW: Heichel, Mayer, Schulz, Vogler, Lentz, Rosteck, Bews, Kesberger, Weller, Meier, Sponer, Strecker, Szerdahelyi
