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Jahreshauptversammlung 2010

25.03.2010

Wasserratten bestätigen Präsident im Amt

Die Fürstenfeldbrucker Wasserratten stehen auch weiterhin für Kontinuität. Dies ist das Hauptergebnis der Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen. Einstimmig bestätigten die anwesenden Mitglieder Stefan Sponer im Amt des Präsidenten.

Auch über die Besetzung der übrigen Posten des Präsidiums waren sich alle Mitglieder einig. So wird Thorsten Schulz Sponer auch in Zukunft als Vizepräsident zur Seite stehen. Als zweiter Vizepräsident wurde Dr. Anton Weiß gewählt. Er übernimmt sein Amt von Dr. Uwe Briem, der schon im Vorfeld verkündete künftig nicht mehr zur Verfügung zu stehen.

Komplettiert wird der Vorstand durch Kassiererin Claudia Weiß und Schriftführerin Melitta Müller.

Einmal mehr konnte Präsident Sponer stolz die Bilanz der geleisteten Arbeit verkünden, nämlich, dass die Wasserratten, die mittlerweile 433 Mitglieder haben, wirtschaftlich gesund sind und sich sportlich prächtig entwickelt haben. Gerade die Schwimmer konnten im vergangenen Jahr zahlreiche Titel erringen, wobei als Höhepunkte der dritte Platz bei der deutschen Staffelmeisterschaft der D-Jugend Mädchen, immerhin der größte Erfolg der Vereinsgeschichte, und einige bayerische Jahrgangsmeisterschaften herausstehen.

„Einige unserer Nachwuchsschwimmer sind in den deutschen Bestenlisten ganz vorne mit dabei“, freut sich Sponer. Die hohe Qualität der Nachwuchsarbeit zeigt sich laut Sponer auch daran, „dass die Vereinsrekorde zur Zeit nur so purzeln.“ Einer der leidtragenden ist auch Sponer selbst, der seinen Rekord über 400m Freistil nach mehr als 25 Jahren an Maxi Müller verlor. Trainer von Müller ist: Sponer.

Doch nicht nur die Leistungsschwimmer bereiten dem Präsidenten derzeit viel Freude. Sponer freut sich auch darüber, „dass wir gerade bei den ganz jungen Schwimmern sehr viel Nachwuchs haben.“ Für den Präsident ist das besonders wichtig, schließlich sei es das Ziel des Vereins, vor allem den Breitensport zu fördern und Spaß am Schwimmen zu vermitteln. Damit wollen die Wasserratten laut Sponer „einen Beitrag dazu leisten, die in den letzten Jahren erschreckend gestiegene Quote derer, die nicht Schwimmen können, gering zu halten.“

Freuen darf sich Sponer auch darüber, dass in seinem Verein nach wie vor Wasserball gespielt wird. Damit sind die Wasserratten einer von lediglich sechs Vereinen in Bayern, die aktiv am Ligabetrieb teilnehmen. „Was sich da in den letzten Jahren abspielt ist schon traurig“, sagt Vizepräsident Schulz über den Niedergang des Wasserballs in Bayern.

In Bruck jedenfalls ist man fest entschlossen dieser Entwicklung auch in Zukunft zu trotzen. Deswegen wurde im vergangenen Jahr die Nachwuchsarbeit wieder aufgenommen. „Ziel ist es natürlich, die Jugendförderung in den nächsten Jahren sukzessive auszubauen“, sagt Sponer, der sich nach der vollzogener Wiederwahl darüber freut, bei diesen wichtigen Aufgaben auch weiterhin „das volle Vertrauen der Vereinsmitglieder zu spüren.

Das einstimmige Votum für den Vorstand zeigt, dass wir in den letzten Jahren sehr gute Arbeit geleistet haben.“ Sponer hat recht. Eine andere Deutung lässt die harmonische Jahreshauptversammlung nicht zu.

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