Gisela-Fröhlich-Gedächtnispokal

Internationaler Wasserball in der AmperOase: Verona gewinnt erneut

Bei bestem Spätsommerwetter wurde am vergangenen Wochenende in der AmperOase der 17. Gisela-Fröhlich-Gedächtnispokal des SV Fürstenfeldbrucker Wasserratten ausgetragen. Neun Mannschaften sorgten für zwei Tage hochklassigen Wasserballs und internationales Flair. Teams aus Portugal, der Schweiz, den USA, Italien und Österreich waren neben den deutschen Teilnehmern nach Fürstenfeldbruck gereist.

Am Ende konnte sich erneut die Mannschaft aus Verona durchsetzen. Die Italiener verteidigten damit ihren Titel und gewannen den traditionsreichen Pokal bereits zum zweiten Mal in Folge.

Zahlreiche Zuschauer verfolgten die Begegnungen bei bestem Wetter vom Beckenrand. Die internationale Besetzung, spannende Spiele und die gute Stimmung machten das Turnier auch abseits des sportlichen Geschehens zu einer rundum gelungenen Veranstaltung.

Ein wesentlicher Anteil am Erfolg des Wochenendes lag erneut bei Frederico Heusmann und Josef Sandor. Obwohl beide inzwischen aus beruflichen Gründen viel unterwegs beziehungsweise nicht mehr in München wohnhaft sind und selbst nicht mehr aktiv am Spielgeschehen teilnehmen, übernahmen sie bereits zum zweiten Mal die federführende Organisation des Turniers. Unterstützt wurden sie dabei von zahlreichen Helferinnen und Helfern der Wasserballabteilung und des Vereins.

Vereinspräsident Christian Bews zeigte sich entsprechend dankbar: „Es ist alles andere als selbstverständlich, dass Fredi und Josef trotz der Entfernung und ihrer beruflichen Verpflichtungen ein solches Turnier organisieren. Ohne dieses ehrenamtliche Engagement und die vielen Helfer wäre eine Veranstaltung mit neun Mannschaften aus mehreren Ländern nicht möglich.“

Erfreulich war aus Sicht der Wasserratten zudem, dass mit Matteo Santoro und Toma Octavian bereits Nachwuchsspieler erste Einsatzzeiten bei den Herren sammeln konnten. Sie stehen stellvertretend für die nächste Generation, die in den kommenden Jahren zunehmend Verantwortung in der Mannschaft übernehmen soll. Die Hoffnung ist, dass beide bei der nächsten Auflage des Gisela-Fröhlich-Gedächtnispokals in zwei Jahren bereits zum festen Bestandteil des Teams gehören.

Damit endete ein rundum gelungenes Wasserballwochenende in der AmperOase – und die Vorfreude auf die 18. Auflage im Jahr 2028 darf bereits beginnen.

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