Junior Teams in Stuttgart

Neue Strecken, neue Erfahrungen – Junior Teams beim Schwaben-Cup in Stuttgart

Manchmal beginnt ein Wettkampf nicht erst am Startblock, sondern schon Tage vorher. Genau so war es beim Schwaben-Cup in Stuttgart. Für viele der jungen Wasserratten war das Wochenende vom 28. Februar bis 1. März mehr als nur ein Wettkampf – es war ein kleines Abenteuer.

Mit einer bunt gemischten Mannschaft aus den Junior Teams sowie zwei Schwimmerinnen der Leistungsgruppe 2 machten sich die Brucker auf den Weg ins Sportbad nach Stuttgart. Für alle stand eines im Vordergrund: ausprobieren, Erfahrungen sammeln und sich auf der langen Bahn testen. Besonders die längeren Strecken wie 400 Meter Freistil, 200 Meter Brust oder 200 Meter Schmetterling boten vielen die Gelegenheit, sich erstmals über neue Distanzen zu beweisen.

Für die jüngsten Wasserratten aus dem JT Mini war es sogar der allererste Wettkampf auf der 50-Meter-Bahn überhaupt – eine Herausforderung, die mit viel Mut und noch mehr Begeisterung angenommen wurde. Die langen Bahnen fühlen sich anders an, die Rennen dauern länger, doch genau diese Erfahrungen machen einen Wettkampf wie diesen so wertvoll.

Auch sportlich konnten die Brucker Erfolge verbuchen. Für die Bayerischen Meisterschaften fielen bereits erste Pflichtzeiten: Nele Albrecht und Lara Hernandez Issiz aus der LG2 sicherten sich mit starken Rennen die begehrten Qualifikationen. Ein weiterer schöner Erfolg gelang Nina Hernandez Issiz aus dem Junior Team 2, die sich im Sprint Cup über einen hervorragenden zweiten Platz freuen durfte.

Doch das Wochenende bestand nicht nur aus Startsignalen und Rennanalysen. Für viele der Kinder war es der erste Übernachtungswettkampf mit der neuen Mannschaft – ein Erlebnis, das mindestens genauso in Erinnerung bleiben wird wie die geschwommenen Zeiten. Ein gemeinsames Abendessen mit Eltern und Kindern in der Stuttgarter L’Osteria gehörte selbstverständlich dazu. Schon Tage vorher hatten sich die Kids darauf gefreut, und mit großen Augen wurde nicht nur gegessen, sondern auch beobachtet, wie die riesigen Pizzen frisch zubereitet wurden.

Am Ende stand ein rundum gelungenes Wochenende: neue Strecken, erste Langbahnerfahrungen der Saison, viele Eindrücke – und eine Mannschaft, die noch ein Stück enger zusammengewachsen ist. Dazu kam eine gewohnt hervorragende Organisation vor Ort, bei der sich alle Beteiligten willkommen fühlten.

Mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck und einer ordentlichen Portion Motivation geht es für die jungen Wasserratten nun zurück ins Training. Die Saison auf der langen Bahn hat gerade erst begonnen – und sie verspricht noch viele spannende Wettkämpfe.

 

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