DMS Bezirksliga

Ein Tag für das Team – DMS Bezirksliga als Spiegel dessen, was zählt

Es gibt Wettkämpfe, bei denen Zeiten im Vordergrund stehen. Und es gibt Tage, an denen etwas Größeres spürbar wird. Die DMS Bezirksliga in Holzkirchen gehörte ohne Zweifel zur zweiten Kategorie. Ein Samstag, geprägt von Einsatz, Zusammenhalt und dem klaren Gefühl: Heute schwimmt niemand nur für sich selbst.

Von Beginn an lag Spannung in der Halle. Jede Strecke zählte, jeder Start war Teil eines größeren Ganzen. Besonders die erste Herrenmannschaft lebte diesen Gedanken bis zur letzten Bahn. Der Kampf um den Aufstieg war greifbar, die Ausgangslage alles andere als einfach. Ausfälle zwangen zu Umstellungen, vertraute Abläufe mussten spontan neu gedacht werden. Doch genau darin zeigte sich die Stärke des Teams: Keine Diskussionen, kein Zögern – jede Strecke wurde angenommen, jede Aufgabe mit vollem Einsatz geschwommen. Ein Auftritt, der nicht nur durch Punkte beeindruckte, sondern vor allem durch Haltung.

Auch die zweite Damen- und Herrenmannschaft präsentierten sich stabil und geschlossen. Viele Starts, viele persönliche Bestzeiten, viele kleine Erfolgsmomente, die sich zu einem stimmigen Gesamtbild fügten. Es war diese Verlässlichkeit, die den Tag trug – ruhig, konzentriert und mit dem nötigen Vertrauen ineinander.

Ein besonderes Kapitel schrieb an diesem Tag die dritte Damenmannschaft aus dem Junior Team 1. Für viele war es der erste große Teamwettkampf dieser Art. Neue Strecken, neue Verantwortung, neue Nervosität. Und doch gelang etwas, das alles andere als selbstverständlich ist: Alle Strecken wurden ohne Disqualifikation durchgezogen. Jede Schwimmerin stellte sich ihrer Aufgabe, wuchs an ihr – sportlich, aber vor allem mental. Am Ende blieb nicht nur Stolz über das Ergebnis, sondern das Wissen, gemeinsam etwas gemeistert zu haben.

Was diesen Tag jedoch wirklich besonders machte, spielte sich nicht nur im Wasser ab. Es waren die Trainer:innen, die begleiteten, auffingen und motivierten. Die Kampfrichter:innen, die mit Ruhe und Fairness für den Rahmen sorgten. Die Eltern, die anfeuerten, mitfieberten und da waren. Und vor allem die Schwimmerinnen und Schwimmer, die bereit waren, für das Team alles zu geben – unabhängig davon, ob am Ende ein Aufstieg steht oder nicht.

Denn genau darum geht es bei der DMS. Um Verantwortung füreinander. Um Vertrauen. Um das Wissen, dass jeder Einsatz zählt. Holzkirchen hat einmal mehr gezeigt, was Teamwettkampf bedeutet.

Ein Verein. Ein Team.

 

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